ZEICHNEN UND ZEICHEN UND ICH
17. November 2009

Ich zeichne wieder! Na endlich Junge!


Ich zeichne wieder! Na endlich Junge!




Irgendwann dachte ich, mein Finger wird so rot und tut weh wenn ich nur mit Bleistift zeichne. Also benutzte ich mal die Maus. Es entsteht die Serie: “Aus Klo der Elefanten II”.
Dies sind Zeichnungen, die im Rahmen meiner Zwischenprüfung entstanden. Sie stellen Einstellungen aus “Das Klo der Elefanten” dar.










Die Bilder werden auch bald zu Flickr verlinkt.

… und dir geht es gut.


Kaum Daheim und schon kommt mir wieder irgend ein Schwachsinn in den Kopf. Aber ihr dürft mitmachen. Es soll ein kleines Dorf an meiner Wand entstehen. Und vielleicht wird daraus eine Stadt, wer weiß das schon. Mal sehen was passiert, bis zu dem Tage an welchem ich ausziehe? Dann nämlich, wird die Stadt von einer Farblavine zerstört.
Jetzt wo nicht mehr geschrieben wird (bisschen gelogen ist es - es muss noch korriegirt werden), kann ich weider zeichnen und malen. Nun hab ich das, was ich die letzten Wochen war, genauso wie hier, auf die Leinwand gebracht. Ein Versuch, von dem ich noch nicht weiß ob es mir gefällt. Wir werden es sehen.
Man wacht auf einmal auf, blickt hoch und versucht etwas zu erkennen. Langsam verschwindet das verschwommene und Formen werden erkennbar. Es sind Formen die man schon kennt. Immerhin stehen sie im eigenen Zimmer. Die Sicht wird weiter. An der gegenüber liegenden Wand steht ein Regal. Es ist ein Schwede. Es heißt Billy. Es ist ein Teil meines Zimmers - es ist ein Teil meines Lebens.
Dies zumindest, kann man bemerken. Sei es die Uni, oder die Musik, die Unordnung oder die Ordnung. Musik ist alphabetisch geordnet, die Rechenungen liegen jedoch kreuz und quer in allen Fächer. Man finde Bücher, die man laß und die einen prägten, sowie Bücher in die man noch lesen will. Und auch ein alter Taschenrechner, der seine besten Zeiten vor 30 Jahren hatte, liegt da und verstaubt still und leise - fast wie eine Liebe vor langer Zeit.
Immer wieder nimmt man sich vor, das Regal aufzuräumen, die geordneten Verhältnisse wieder herzustellen. Was bringt es einem, Bücher zu haben, die man gar nicht sehen kann vor lauter Geräte, die schon längst kaputt sind. Und doch starrt man nur drauf, ist zu faul sich auf zu raffen und Ordnung zu schaffen. Oder hat man Angst? Wohin mit dem ganzen Scheiß?
Und um so länger man es beobachtet stellt man irgendwann fest, das obwohl alles tote Materie ist, Billy Leben in sich hat. Bewegung, die Tag für Tag, ohne auf sich aufmerksam zu machen, geschieht. Gebrauchsgegenstände - ja klar. Mal ganz oben, mal ganz unten.
Ist das mein Leben, das sich in einem Regal spiegelt?
(Klick auf das Bild)